Vita

Uta Grunewald, Preisträgerin des VDMK-Gesangswettbewerbes und Richard Wagner-Stipendiatin, studierte in Lübeck und Stuttgart und rundete ihre Ausbildung bei Judith Beckmann, Ingrid Bjoner, Ute Niss und Birgit Nilsson ab.

Bereits während des Studiums debütierte sie in Hamburg in der Hauptrolle bei der Uraufführung der Oper “Eisbruch-Herzrot” von M. Almstedt. Sie sang bei Festivals wie z.B. dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festival Neuer Musik Berlin, dem Flandern-Festival und dem Rheingau-Festival. Sie trat in der Alten Oper Frankfurt/Main, der Philharmonie Köln, der Laeiszhalle Hamburg und der Zeche Zollverein Essen mit Orchestern wie zum Beispiel der Radiophilharmonie Hannover des NDR, der Neuen Philharmonie Westfalen, den Nürnberger Philharmonikern, den Brandenburger Symphonikern, dem Consortium Musica Sacra Köln, den Staatsorchestern Kassel und Braunschweig sowie den Tschechischen Symphonikern und der Jungen Philharmonie Salzburg auf.

Fernsehaufnahmen wie die Wesendonklieder im ZDF, CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren ihre künstlerische Vielseitigkeit. Konzertreisen führten sie nach Italien, Belgien, Griechenland und Tschechien. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst sowohl barocke und klassische als auch besonders zeitgenössische Werke in Oper und Konzert. Etliche Kompositionen gelangten unter ihrer Mitwirkung zur Uraufführung.

Sie gastierte in mehreren Hauptpartien am Staatstheater Kassel und gestaltete mit besonderem Erfolg die Titelrolle der Carmen bei den Bad Hersfelder Festspielen. Daraufhin wurde sie mit dieser Partie von Renata Scotto nach Savona (Italien) für das Sommerfestival ausgewählt.

Im Konzertbereich singt Uta Grunewald alle Fachpartien des lyrischen bis dramatischen Mezzo- und Altfaches und tritt als Liedsängerin auf.
Darüber hinaus ist sie als Gesangspädagogin tätig und entwickelte dabei eine neue Form von Gesangskursen zur Förderung von Stimme und Bühnenpräsenz.